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 Glücksspiele, Hasard, Wetten; der Spieltisch über die Jahrtausende

 

Glücksspiele, Hasard, Wetten Allegorie der Geburt des Glücksspiels

a Nacherzählungen aus dem Werk
"Der Spieltisch, seine
Verehrer und Opfer, in allen Zeiten und Ländern, speziell in England und in Frankreich" von Andrew Steinmetz, erschienen 1870
in der englischen Originalausgabe " The Gaming Table: Its Votaries and Victims, In All Times and Countries, especially in England and in France".

Für die Klärung des Ursprungs des Gluecksspiels müssen wir eine alte Allegorie heranziehen. Sie besagt dass die Göttin des Glücks, Fortuna, eines Tages nahe dem schattigen Pool des Olymp Sport trieb. Hier traf sie auf Mars, den Gott des Krieges in fröhlicher und einnehmender Stimmung, der sie bald in seinen Armen hielt. Aber die Ehe war nicht heilig und das Ergebnis der Vereinigung war ein missgebildetes Kind namens Glücksspiel. Vom Moment seiner Geburt an konnte dieses eigensinnige Ding nur mit Karten, Würfeln oder Spieltischen beglückt werden.

Es war dennoch nicht ohne Faszination und viele wurden seine Bewunderer. Als es heranwuchs  fand es  mehr und mehr extravagante Verehrer beiderlei Geschlechts, denn es hatte selbst kein bestimmtes Geschlecht, vereinigte aber das Attraktive beider.  Mit fortschreitender Zeit wurde es am meisten von Männern des Schwertes vereinnahmt. So geschah es, dass es eine unnatürliche Beziehung mit einem von diesen einging. Im Ergebnis wurde es Mutter. Sie schenkte Zwillingen das Leben. Der eine wurde "Duellieren" genannt, der andere war ein grimmiges und abscheuliches Monster namens "Selbstmord".  Sie wurden die Lieblinge ihrer Mutter und wurden von dieser mit andauernder Fürsorge und Zärtlichkeit aufgezogen.

  

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Die Glücksgöttin hatte immer ein waches Auge auf ihre viel versprechende Tochter Glücksspiel. Sie stattete sie mit glänzenden Residenzen in den auffallendsten Strassen nahe der Königspaläste aus. Diese waren großartig gestaltet und elegant möbliert. Lampenlicht, welches immer hell an den Portalen leuchtete, war eine ständige Einladung an alle einzutreten. Und, gleich den Toren des Inferno, waren sie jederzeit offen für Tages- und Nacht-Besucher; aber, im Unterschied zu letzteren, erlaubte sie allen, die eingetreten waren, auch wieder zu gehen, -- einige mit goldener Beute, -- andere mit ihren Händen in leeren Taschen, -- einige geführt von ihrem aberwitzigen Sohn Duellieren, -- andere eskortiert von ihrem abscheulichen Monster Selbstmord und seinem Kameraden, dem Dämon Hoffnungslosigkeit.

 

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